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Knigge-Tipps fürs Wohnmobil-Fahren

on Freitag, 13 April 2018. Posted in Lebensdomizile weltweit - Blog

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Frühling, Sonne, Wohnmobilfahren! Es geht wieder los! Gerade mit den ersten Sonnenstrahlen kommen verstärkt die Wohnmobile auf die Straße und gleichzeitig auf die Stellplätze.

Bei aller Freude über die Freiheit: Im Folgenden sind einige Punkte aufgelistet, die alle Reisemobilisten im Interesse eines harmonischen und entspannten Aufenthaltes berücksichtigen sollten (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Denn so unterschiedlich die Gäste auf einem Stellplatz sind, so vielfältig sind die Interpretationen von Aktivitäten, die vom Einzelnen wahrgenommen werden.

Freundlich grüßen hilft

Es ist empfehlenswert, einige Grundregeln zum Verhalten auf einem Stell- bzw. Campingplatz zu kennen und zu beachten, unabhängig davon, ob eine mehr oder weniger ausführlich beschriebene Platzordnung an der Zufahrt oder Rezeption ausgehängt ist.

Ist eine Parzelle nicht fest vorgegeben, hat es sich bewährt, das Wohnmobil an einer unkritischen Stelle zu parken, den Platz zu Fuß zu besichtigen und sich einen Stellplatz auszusuchen, um dann diesen Ort der Wahl gezielt anzufahren. Dies erspart mehrmalige Rundfahrten auf dem Platz und wird von anderen Campern wertgeschätzt.

Sofern Frischwasser nachzufüllen und das Grauwasser zu entsorgen ist, sollte dies sinnvollerweise als Erstes getan werden, bevor man sich auf dem Stellplatz verkabelt und einrichtet. Für Fahrzeuge mit Fäkalienfesttank gilt dies umso mehr, die ganz überwiegende Mehrheit kann jedoch ihre WC-Kassette problemlos und jederzeit vom eigenen Stellplatz zur nächsten Entleerungsstation bringen.

Wenn schließlich das Fahrzeug auf dem Platz geparkt ist, ist ein freundliches Grüßen in Richtung der Nachbarn eine sympathische Geste. Leider wird dies immer häufiger unterlassen, was all jene in ihrer Meinung bestärkt, dass Camper heute ohnehin nicht mehr das sind, was sie einst waren.

Kurz und knackig

•          Kinder können toben: Vorgegebene Ruhezeiten bitte beachten und nach Möglichkeit vorhandene Kinderspielplätze nutzen.

•          Hunde sind lieb: Manche Menschen haben dennoch Angst vor freilaufenden Hunden. Anleinen ist deshalb ein Gebot der Rücksichtnahme, Hinterlassenschaften sofort wegzuräumen eine Selbstverständlichkeit.

•          Musik ist schön: Ihre Musikvorlieben werden den Geschmack Ihrer Nachbarn aber nur dann treffen, wenn ihnen Lautstärke und Dauer der Beschallung angemessen erscheinen. Entsprechendes gilt für den Fernsehkonsum.

•          Geselligkeit ist ansteckend: Auf dem Stellplatz angekommen zu sein, ist für viele Camper gleichbedeutend mit Urlaub und fröhlichem Zusammensein. Es wird gefeiert und gelacht, oft bis in die späten Abendstunden. Erfreuen Sie sich an dieser positiven Stimmung, sofern sie für alle umliegenden Nachbarn akzeptabel ist. 

•          Grillen macht Spaß: solange Sie dabei andere nicht einnebeln und sich nach Beendigung für die Entsorgung von Essensresten und Glut interessieren.

•          Müll ist lästig: dennoch nicht im Umkreis des Wohnmobils lagern oder im nächstgelegenen Baum oder Busch aufhängen. Achten Sie auch auf Mülltrennung, wenn Ihnen der Stellplatz Gelegenheit dazu bietet.

•          Türen schließen leise: Von dieser neuen Möglichkeit erfahren all jene, bei denen sich die Nachbarn über das laute, nachts als besonders störend wahrgenommene Türenschlagen (oder Zuziehen bei Kastenwagen) beschweren.

•          Der frühe Vogel fängt den Wurm: Es wurmt jedoch viele Camper, wenn frühmorgendliche Abreisen von lautstarken Abräumkommandos und minutenlangem Warmlaufen des Dieselmotors geprägt sind. Umgekehrt gilt dies für späte Anreisen und Aufbautätigkeiten.

•          Platzregeln gelten für alle: Egal wie groß oder klein, wie alt oder neu das Wohnmobil ist. Jeder Wohnmobilstellplatz hat eigene Platzregeln, mit denen man sich vertraut machen muss. Mal ist Markise ausfahren und Stühle rausstellen erlaubt, mal verboten und somit einzig die Platznutzung zum Abstellen des Mobils sowie die Übernachtung erlaubt. Im Interesse aller, auch umden Platz auf lange Zeit zu erhalten, ist hier Rücksicht und Einhaltung geboten.

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Respektvoller Umgang miteinander

Aber auch, wenn sich niemand über Sie beschwert, heißt das im Umkehrschluss nicht, dass Sie zum Camper des Monats gewählt werden. Es gibt Menschen, die sich von Ihnen gestört fühlen, länger vor sich hin leiden, sich aber nicht artikulieren. Oder aufgrund ihrer Nationalität und Sprache zurückhaltender sind. Hier helfen nur der gesunde Menschenverstand und eine gehörige Portion Sensibilität für den respektvollen Umgang miteinander.

Ihre Freiheit findet dort Grenzen, wo sich andere in Ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen. In diesem Sinne: Allen eine entspannte Reisemobil- und Urlaubszeit!

Die vorstehenden Textpassagen sind Auszüge aus dem Buch
"Wohnmobil für Einsteiger"
der Autoren Petra Lupp und Martin Klug

fb Wohnmobil fr Einsteiger mit Vorwort 

Mehr Informationen zum Buch hier

 

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